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Jarry und die Kunst - Jarry in der Kunst
Bild - Les Monstres

Ausstellungseröffnung

am Donnerstag, 1. Februar 2001,
um 19.00 Uhr in der Universitätsbibliothek A3

 

Die einführenden Worte spricht Dr. Riewert Ehrich aus Freiburg, Hauptleihgeber und Initiator dieser Ausstellung.

 

 

Die Ausstellung ist Teil des vom 1. bis 3. Februar 2001 in der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim stattfindenden interdisziplinären Kolloquiums "Jarry: Le Monstre 1900 / Jarry: Das Monster 1900", das sich unter literatur-, kultur- und medienwissenschaftlichen Aspekten mit dem französischen Schriftsteller, Theaterregisseur, Kunstkritiker, Zeichner und Illustrator Alfred Jarry (1873-1907), Begründer der Pataphysique Wissenschaft der imaginären Lösungen und Umwerter aller Werte, beschäftigen wird.

Mit dem monströsen Ubu Roi hat Jarry nicht nur einer literarischen Figur Eintritt in die Weltliteratur verschafft, sondern dieser mit seinen Zeichnungen, einer selbstgefertigen Marionette und dem bekannten Holzschnitt zudem graphisch und plastisch Gestalt verliehen. Neben seiner eigenen künstlerischen Produktion hat Jarry immer auch die kunsttheoretische Auseinandersetzung gesucht: Z. B. in den Minutes d’art und den Kunstzeitschriften Ymagier und Perhindérion, in welchem seine Beiträge über Holzschnitte Albrecht Dürers wie über sakrale und primitive Kunst zu finden sind.

 

Interessenten am Kolloquium selbst entnehmen die genauen Veranstaltungstermine und -orte bitte im WWW auf den Seiten der Philosophischen Fakultät oder melden sich bei Romanistik I, Dr. Beate Ochsner (0621 181 2373, ochsner(at)split.uni-mannheim.de)