Geschichte der UB Mannheim
Stand: 26. August 2002 [update 2. November 2011]
Inhaltsverzeichnis:
- Alte Drucke in der Universitätsbibliothek Mannheim
- Broschüre zu Alten Drucken in der Universitätsbibliothek Mannheim
- Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mannheim
- Kurpfälzische Hofbibliothek Mannheim
- Jesuitenkolleg Mannheim
- F.J.T. Desbillons SJ
- J.J. Weickum
- Lesegesellschaft Harmonie Mannheim
- J. Mammelsdorf
- Bibliothek der Handelshochschule
- Handschriften
- Nachweise - Wie finde ich die alten Drucke in der Universitätsbibliothek Mannheim?
- Benutzung und Reproduktion alter Drucke
- Zusammensetzung des Bestandes "Alte Drucke" nach Erscheinungszeitraum
- Zusammensetzung nach Sprachen
- Zusammensetzung nach Fachgebieten
An der 1907 gegründeten Städtischen Handelshochschule wurden Institutsbibliotheken und eine Zentralbibliothek aufgebaut. 1932 wurden sie organisatorisch mit der Städtischen Schloßbücherei (so hieß damals die spätere Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mannheim) vereint.
Als die nationalsozialistischen Machthaber 1933 die Handelshochschule auflösten, wurden deren Bibliotheksbestände der Universität Heidelberg übergeben. Die 1946 gegründete Staatliche Wirtschaftshochschule Mannheim erhielt den größten Teil dieser Bücher aus Heidelberg zurück.
Der Ausbau der Wirtschaftshochschule zur Universität 1967 brachte der Bibliothek nicht nur vermehrten Neuzugang in allen an der Universität vertretenen Fächern, sondern schließlich auch einen großen Zuwachs älterer Bestände aus der Ende 1970 aufgelösten Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mannheim.
Zusätzliche Informationen: Übersicht zur Bestandsentwicklung und Geschichte der UB Mannheim
Literatur:
Meyer, Herbert: Die Entwicklung des Mannheimer Bibliothekswesens bis zur Gründung der Öffentlichen Bibliothek 1870. In: Mannheimer Hefte, 1962, Heft 2, S. 8-17.
Meyer, Herbert: Einhundert Jahre Mannheimer Schloßbücherei - ein Nekrolog. In: Mannheimer Hefte, 1971, Heft 1, S. 40-51.
Haas, Herbert: Die Universitätsbibliothek Mannheim - Rückblick und Ausblick. In: Mitteilungen der Gesellschaft der Freunde der Universität Mannheim, 22 (1973), Heft 1, S. 52-62.
Weiterführende Links:
Virtual Library - Geschichte der Kurpfalz (VLGK) : Eine kommentierte Linksammlung zur historischen Kurpfalz
Alte Drucke in der Universitätsbibliothek Mannheim
Herkunft:
Mit den Beständen der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mannheim gelangten 1971 die Büchersammlungen folgender Institutionen und Personen in die Universitätsbibliothek:
| (1720-1803) | ca. 3.000 Bände | |
| (1720-1773) | ca. 5.500 Bände | |
| (1711-1789) | ca. 16.000 Bände | |
| (1770-1834) | ca. 3.000 Bände | |
| (gegr. 1804) | ca. 7.000 Bände | |
| (1839-1902) | ca. 4.000 Bände |
Literatur:
Art. "Mannheim 1" in: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Baden-Württemberg, Bd. 2, S. 132-140 (W. Schibel).
Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mannheim (1870-1970):
1870 gründete der Mannheimer "Verein für eine Öffenttliche Bibliothek" eine allgemein zugängliche wissenschaftliche Universalbibliothek , die wissenschaftliche Neuerscheinungen erwarb und alten Mannheimer Buchbesitz sammelte.
Sie war im barocken Bibliothekssaal des kurfürstlichen Schlosses untergebracht, bis im 2. Weltkrieg die Bestände - noch rechtzeitig vor dem Bombardement des Schlosses - ausgelagert wurden. Nach dem Krieg nur notdürftig untergebracht und der rapide ansteigenden Literaturflut kaum noch gewachsen, wurde die Bibliothek Ende 1970 aufgelöst.
Den größten Teil der Bestände (210.000 Bände) erhielt die Universität Mannheim. Einige Spezialsammlungen gingen an das Städtische Reiß-Museum.
Kurpfälzische Hofbibliothek Mannheim (1720-1803):
Nachdem 1720 Kurfürst Karl Philipp (1716-1742) seine Residenz von Heidelberg nach Mannheim verlegt hatte, wurde hier eine neue Hofbibliothek aufgebaut. Ihren Grundstock bildeten die Hausbibliotheken der Neuburger und der Sulzbacher Linie der pfälzischen Wittelsbacher.
Sie wuchs bis zum Ende des 18. Jahrhunderts auf die damals nur von wenigen Bibliotheken erreichte Größe von 90.000 Bänden an. Besonders gefördert wurde sie von Kurfürst Karl Theodor (1742-1799), der einen prachtvollen barocken Bibliothekssaal errichten ließ (1756). Hier fanden die Sitzungen der 1763 gegründeten Kurpfälzischen Akademie der Wissenschaften statt.
Die Hofbibliothek galt fremden Bildungsreisenden als eine der Sehenswürdigkeiten Mannheims. Beim Übergang Mannheims an Baden im Jahre 1803 wurden ihre Bestände als Wittelsbachisches Hausgut zum größten Teil nach München gebracht. Nur 3.000 Bände - vor allem theologische und juristische Werke - sind heute noch im Mannheimer Schloß vorhanden.
Literatur: Schibel, Wolfgang: Die Hofbibliothek Carl Theodors und ihr Umfeld.
In: Lebenslust und Frömmigkeit: Kurfürst Carl Theodor (1724-1799) zwischen Barock und Aufklärung. Regensburg: Pustet, 1999. Bd. 1: Handbuch, S. 325-336. Bd. 2: Ausstellungskatalog, S. 429-438.
Jesuitenkolleg Mannheim (1720-1773):
Mit dem katholischen Kurfürsten kamen 1720 auch die Jesuiten nach Mannheim.
Ihre Bibliothek wuchs, gefördert durch Stiftungen des Kurfürsten und Vermächtnisse von Hofleuten, bis zur Aufhebung des Ordens auf knapp 6.000 Bände an. Mit der Sammlung Desbillons wurden die Bestände 1807 vom katholischen Gymnasium in das interkonfessionelle Großherzogliche Lyzeum (heute: Karl-Friedrich-Gymnasium) eingebracht.
Dieses übergab beide Sammlungen 1871 der neugegründeten Öffentlichen Bibliothek im Mannheimer Schloß als Dauerleihgabe.
1743 erhielt sie ca. 1.100 Bücher aus dem Besitz des kurpfälzischen Diplomaten Cramer von Clausprug und 1758 ca. 200 Bände aus dem Nachlaß des Hofbeichtvaters Franz von Seedorf SJ.
F.J.T. Desbillons SJ (1711-1789):
François-Joseph Terrasse Desbillons SJ kam nach dem Verbot des Jesuitenordens in Frankreich 1764 auf Einladung Kurfürst Karl Theodors nach Mannheim.
Hier widmete er sich in noch stärkerem Maß als zuvor dem Aufbau einer universalen Gelehrtenbibliothek, die am Ende seines Lebens mit ca. 17.000 Bänden aus drei Jahrhunderten die lateinische und französische Literaturproduktion der frühen Neuzeit in hervorragender Weise repräsentierte. Sie ist beinahe vollständig erhalten und wird durch einen systematischen Katalog erschlossen.
Das besondere Interesse des Sammlers an der neulateinischen Literatur, die er selbst um vielgelesene Fabeln und mehrere Lehrgedichte bereichert hat, manifestiert sich in einem entsprechenden Schwerpunkt des Bestandes. Ferner galt sein Augenmerk besonders der Geschichte und Literatur des Jesuitenordens und der von ihm mit Argwohn beobachteten französischen Aufklärung.
vgl. Handschriften
J.J. Weickum (1770-1834):
Johann Jacob Weickum studierte Klassische Philologie bei dem berühmten Friedrich August Wolf in Halle und war vierzig Jahre lang als Lehrer und Konrektor in Mannheim tätig.
Mit geringen Mitteln erwarb der unverheiratete Mann etwa 3.000 Bände, die er testamentarisch seinem Gymnasium vermachte. In seiner Sammlung dominiert noch das Lateinische mit etwas mehr als der Hälfte der Titel; doch ist die deutsche philosophische und pädagogische Literatur seiner Zeit ebenfalls gut vertreten.
Die Bestände kamen 1930 als Dauerleihgabe vom Karl-Friedrich-Gymnasium in die Städtische Schloßbücherei Mannheim (die spätere Wissenschaftliche Stadtbibliothek).
Lesegesellschaft Harmonie Mannheim (gegr. 1804):
Später als in vergleichbaren Städten wurde in Mannheim - erst nach dem Verlust der Hofbibliothek - eine Lesegesellschaft gegründet.
Sie verschaffte ihren Mitgliedern die Möglichkeit, die neuesten Zeitungen, Zeitschriften und Bücher aus Politik, Literatur und Wissenschaft zu Hause oder in den Gesellschaftsräumen zu lesen. Daneben erhielt sie älteren Bücherbesitz Mannheimer Familien zum Geschenk, so daß ihre Sammlung bald auch historische Tiefe bis ins 17. Jahrhundert und noch weiter zurück gewann. In ihr dominieren die Schöne Literatur, historische Werke und Reisebeschreibungen in deutscher Sprache. Bemerkenswert stark sind auch französische (21%) und lateinische (17%) Texte vertreten. Leider konnte die Stadt, als die Bibliothek mit insgesamt über 20.000 Bänden 1930 zum Verkauf stand, nur ein gutes Drittel davon erwerben. Der Rest ist in alle Winde zerstreut oder auch im 2. Weltkrieg vernichtet worden.
Literatur:
Makowski, Ilse: Emanzipation oder "Harmonie" - zur Geschichte der gleichnamigen Mannheimer Lesegesellschaft in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. München (usw.), 1988.
J. Mammelsdorf (1839-1902):
Julius Mammeldorf absolvierte nach dem Besuch des Mannheimer Gymnasiums eine Banklehre und stieg über Stationen in Yokohama und Saigon bis zur Leitung der Mexikanischen Nationalbank auf. Aus Gesundheitsrücksichten verbrachte er die letzten Lebensjahre überwiegend in Italien.
Als vermögender Junggeselle erwarb er in den fremden Ländern, in denen er lebte oder die er bereiste, Erzeugnisse des Kunsthandwerks - sie befinden sich heute z.T. im Städtischen Reiß-Museum - und alte und neue Bücher, die seinen historischen und literarischen Interessen entsprachen.
Die Büchersammlung, die er seiner Vaterstadt vermachte, umfaßt 1360 Bände in französischer Sprache, 860 Bände in italienischer, 760 in spanischer, 430 Bände in englischer und jeweils 65 Bände in portugiesischer und lateinischer Sprache. Dem 16. Jahrhundert gehören 15%, dem 17. 27%, dem 18. 36% und dem 19. 22% der Bestände an. Die Sammlung zeichnet sich durch einen hohen Anteil von Raritäten aus.
Bibliothek der Handelshochschule etc. (1907ff.):
Teils durch gezielten antiquarischen Ankauf, teils durch Geschenk und Vermächtnis von Gelehrten (z.B. des Germanisten Otto Mann, 1898-1985) hat auch die Mannheimer Hochschule alte Drucke erworben. Rund 900 Bände aus der Zeit vor 1800 befinden sich im Bestand der Zentralbibliothek, weitere in den Bereichsbibliotheken.
Handschriften
In die Universitätsbibliothek Mannheim sind 1971 mit den Beständen der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mannheim 66 Bände Handschriften und ein Nachlaß gelangt.
Dieser Handschriftenbestand setzt sich folgendermaßen zusammen:
| Provenienzen: | | | Bände |
|---|---|---|---|
| Jesuitenkolleg Mannheim: | 43 | ||
| Hofbibliothek Mannheim: | 8 | ||
| Desbillons: | 4 | ||
| | | ||
| Alter: | | | Bände |
| 16. Jahrhundert: | 7 | ||
| 17. Jahrhundert: | 12 | ||
| 18. Jahrhundert: | 47 | ||
| | | ||
| Sprachen: | | | Bände |
| Deutsch: | 34 | ||
| Lateinisch: | 24 | ||
| Französisch: | 5 | ||
| Griechisch: | 2 | ||
| Italienisch: | 1 | ||
| | | ||
| Fachgebiete: | | | Bände |
| Theologie: | 34 | ||
| Recht: | 11 | ||
| Geschichte: | 8 | ||
| Alchemie: | 3 |
Der handschriftliche Nachlaß des Büchersammlers, Gelehrten und Dichters F.-J.T. Desbillons SJ (1711-1789) besteht aus annähernd 1.000 Blättern mit Briefen, literaturkritischen Notizen, Entwürfen und abgeschlossenen literarischen Werken in französischer und lateinischer Sprache.
Der Nachlaß ist verzeichnet in:
Pierre Dubois: Le P. Desbillons. Bourges, 1887, S. 154-162.
A. de Backer, C. Sommervogel: Bibliothèque de la Compagnie de Jésus. T. 2. 1891, Sp. 1952f.
Max Oeser: Neues Verzeichnis des handschriftlichen Nachlasses ... Desbillons. Mannheim, 1924, 16 S. (masch.schr.).
Teile des Nachlasses sind ediert.
Literatur:
Maag, Georg (Hrsg.): Ein antiphilosophisches Experiment im 18. Jahrhundert: F.-J. Terrasse Desbillons. Mannheim, 1986 (MANA; 5)
Schibel, Wolfgang: Die Aufklärung der Mäuse. Der Fabeldichter Desbillons als Kritiker Voltairs. In: Mannheimer Geschichtsblätter. N.F. (1997), S. 245-258
Annibal Tragoedia. Unveröffentliches Autograph aus dem Nachlaß Desbillons in der Universitätsbibliothek Mannheim, editiert von Wolfgang Schibel
Nachweise - Wie finde ich die alten Drucke in der Universitätsbibliothek Mannheim?
[update 2. August 2010]Im Online-Katalog Primo sind rund 50.000 Titel von alten Drucken (1470-1850) der UB Mannheim nachgewiesen. Darüber hinaus enthält der Online-Katalog die etwa 12.000 Titel der Heidelberger "Bibliotheca Palatina", die 1623 in den Vatikan verbracht und um 1990 verfilmt wurden. Zudem findet man hier die rund 500 Zeitschriftentitel der Edition "Deutsche Zeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts" (olms Verlag). Die drei Mikrofiche-Editionen der "Bibliothek der Deutschen Literatur" (Saur Verlag), die zusammen mehr als 25.000 alte Drucke umfassen, sind im Bibliotheksbereich A 3 zu benutzen.
Für die Recherche im Online-Katalog Primo nutzbar ist die Systematik der Sammlung Desbillons.
Ausserdem gibt es folgende Sonderkataloge:
Katalog der Bibliothek des Mannheimer Vereins für Naturkunde (PDF-Datei)
Der Inkunabelkatalog INKA der UB Tübingen erschließt u.a. auch die Frühdrucke im Bestand der UB Mannheim bis zum Erscheinungsjahr 1500.
Das Personal im InfoCenter im Bibliotheksbereich Schloss Schneckenhof West hilft Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zu Alten Drucken haben.
Benutzung und Reproduktion alter Drucke
[update 2. August 2010]Die Alten Drucke der Universitätsbibliothek Mannheim werden grundsätzlich nicht außer Haus gegeben. Dieses dient der Schonung der wertvollen Originale. Bitte prüfen Sie im Online-Katalog Primo vor der Bestellung eines Alten Druckes, ob das Werk bereits in digitaler Form vorliegt oder ob es eine konventionelle Reproduktion des Werkes gibt. Die Alten Drucke der Universitätsbibliothek Mannheim sind zu einem großen Teil bereits im Online-Katalog Primo nachgewiesen.
Sie haben die Möglichkeit Alte Drucke digitalisieren zu lassen, sofern es der Erhaltungszustand des Werkes erlaubt.
Kostenbeitrag für Digitalisierungs-Aufträge:
| bis 49 Seiten | 10 EUR |
| 50 – 149 Seiten | 20 EUR |
| 150 – 249 Seiten | 30 EUR |
| 250 – 350 Seiten | 40 EUR |
| mehr als 350 Seiten | werden grundsätzlich nicht durchgeführt |
Wenn Sie auf die Einsichtnahme in das Original nicht verzichten können,
dann haben Sie die Möglichkeit, das Werk in den Lesesaal im Bibliothekbereich
Schloss Ostflügel zu bestellen. Das Werk steht nach der Bestellung
in einigen (in der Regel 3) Werktagen für Sie im Lesesaal bereit,
sofern der Erhaltungszustand dieses zulässt. Das Original kann
dann am Arbeitplatz für Alte Drucke eingesehen werden.
Zusammensetzung des Bestandes "Alte Drucke" nach Erscheinungszeitraum:
| Inkunabeln (ca. 1470-1500) | 144 Drucke |
|---|---|
| 16. Jahrhundert | ca. 6.000 Bände |
| 17. Jahrhundert | ca. 13.000 Bände |
| 18. Jahrhundert | ca. 16.000 Bände |
| 1800-1850 | ca. 13.000 Bände |
| 1851-1900 | ca. 30.000 Bände |
Zusammensetzung nach Sprachen:
| Bestände vor 1800: | ||
|---|---|---|
| Latein | ca. 52% | (16.800 Titel) |
| Französisch | ca. 21% | (6.900 Titel) |
| Deutsch | ca. 16% | (5.100 Titel) |
| Italienisch | ca. 5% | (1.700 Titel) |
| Spanisch | ca. 2% | (600 Titel, |
| Englisch | ca. 1,5% | (450 Titel) |
| Altgriechisch | ca. 1,3% | (400 Titel) |
| u.a. | | |
| Bestände des 19. Jahrhunderts: | ||
| Deutsch | ca. 71% | |
| Englisch | ca. 12,5% | |
| Französisch | ca. 12% | |
| u.a. | | |
Zusammensetzung nach Fachgebieten:
Bestände vor 1800: Alle Fachgebiete sind - besonders in der Sammlung Desbillons - in dem zeittypischen Umfang vertreten.
Schwerpunkte:
- Theologie
-
Sprache und Literatur der Antike und der Romania
-
Neulateinische Literatur
Geschichte Frankreichs
-
Gelehrtengeschichte der Frühen Neuzeit
Bestände des 19. Jahrhunderts:
Schwerpunkte:
- Schöne Literatur (ca. 25%)
- Geschichte (ca. 19%)
- Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ca. 9%)
- Kunstwissenschaft (ca. 4%).
Zur Geschichte Mannheims, der Kurpfalz und Badens finden sich in den alten wie in den neueren Beständen zahlreiche Titel.
Hingewiesen sei auf folgende andere Institutionen mit Sammlungen regionalgeschichtlicher Literatur in der näheren Umgebung:
- Städtisches Reiß-Museum Mannheim
-
Stadtarchiv Mannheim
-
Universitätsbibliothek Heidelberg
-
Pfälzische Landesbibliothek Speyer.
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