Gemeinsame Projekte von Rechenzentrum und Universitätsbibliothek

An erster Stelle steht dabei ein universitätseinheitliches Identity Management, das für alle Einrichtungen und Fakultäten der Universität für rollenbasierte Authentifizierung und Autorisierung der verschiedensten Dienste unabdingbar ist. Die im Rahmen des Projekts "Redesign der universitären Verwaltungsprozesse" erarbeiteten Ergebnisse werden für die Schaffung neuer Schnittstellen zwischen der Bibliothekssoftware und der Verwaltungssoftware einfließen und damit auch in das universitätsweite ID-Management.

Für die Bereiche Multimedia und E-Learning soll eine weitere Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Einrichtungen besteht und schwerpunktmäßig den Betrieb der Sprachlabore und der Lernplattform gewährleistet und innovative Projekte in diesem Bereich anstößt.

In den Bereichen PC-Support und Serverbetreuung arbeiten Rechenzentrum und Universitätsbibliothek ebenfalls schon eng zusammen. In gemeinsamen Arbeitssitzungen werden die Anforderungen aus den Diensten der Bibliothek im Kontext der technischen Rahmenbedingungen formuliert und operationalisiert. Die vom Rechenzentrum angebotenen Dienste für den Serverbetrieb, zum Beispiel die automatisierte Datensicherung und zentrale Fileserver, werden von der Universitätsbibliothek genutzt. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll diese Zusammenarbeit fortführen und nachhaltig gestalten. Wichtige Eckpunkte sind hier eine weitere Rationalisierung der Abläufe und Erzielung einer weiter erhöhten Zuverlässigkeit der Dienste. In diesem Zusammenhang soll auch das Konzept zweier Pool-Zentren in L 7 (Verfügungsgebäude) und A 5 / 6 geprüft und ggf. umgesetzt werden.

Wichtig ist außerdem der gemeinsame Aufbau eines Archivierungsservice. Die fortschreitende Umstellung aller möglichen Vorgänge auf E-Medien macht solch einen Service, auch wenn er sehr aufwändig ist, mittel- und langfristig unabdingbar.

Einrichtung einer Arbeitsgruppe "Software-Lizenzen" zur Administration und Betreuung aller nicht-freien Softwareprodukte an der Universität.

Etabliert ist bereits das InfoCenter, in dem Auskünfte zur Bibliotheksbenutzung, Literaturrecherche, zum Datenbankangebot der Universität und zum Dienstleistungsangebot des Rechenzentrums erteilt werden und das die Anlaufstelle für die Chipkartenausgabe darstellt.